Zukunft- und Reformfähigkeit der Hochschulen stehen aktuell ganz oben auf der politischen Agenda. Qualitätssicherung in der Lehre, Förderung der Innovationsfähigkeit in der Forschung und Internationalisierung der Hochschulen in Forschung und Lehre sind hierbei die wichtigsten Ziele. Diese ehrgeizige Zielsetzung ist jedoch nur zu erreichen, wenn die Universität als Arbeitsplatz attraktiv bleibt. Ferner sollte die Chance, an der Universität tätig zu werden, Männern wie Frauen gleichermaßen offen stehen. Noch stellen Professorinnen an Universitäten eher eine Ausnahme als die Regel dar, obgleich sich diesbezüglich in den vergangenen Jahren bereits einiges verändert hat.

Das Projekt "Wissenschaftskarriere von Professorinnen an Hochschulen in Deutschland" (WIKA) untersucht systematisch den beruflichen Werdegang von Professorinnen an deutschen Universitäten, mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Universitäten auf internationaler Ebene zu fördern. Im Rahmen des Projektes werden auf die Karrierewege, die strukturellen Hindernisse sowie die Karriereblockaden für Frauen an deutschen Hochschulen näher eingegangen, um die Unterrepräsentanz von Professorinnen zu erklären.

Das Projekt wird unter der Leitung von Prof. Dr. Annette Zimmer am Institut für Politikwissenschaft (IfPol) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster durchgeführt. Die Projektförderung erfolgt aus Mitteln des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Das Projekt wurde im Mai 2002 begonnen und wird voraussichtlich Ende Dezember 2003 abgeschlossen.

"WIKA" ist Teil des europäischen Forschungszusammenhanges "Women in European Universities", das von der Europäischen Kommission gefördert wird. Ziel dieses Projektes ist es, die Stellung von Frauen in den Wissenschaftssystemen der sieben teilnehmenden Ländern zu erforschen und vergleichbare Daten zu erheben.


 



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