Haibach,
M. (1998): Handbuch Fundraising. Spenden, Sponsoring, Stiftungen
in der Praxis. Frankfurt/Main (u.a.): Campus Verlag.
Das
Handbuch Fundraising gilt inzwischen als Standardwerk für das "Wo
und Wie" privater Finanzierung gemeinnütziger Zwecke. Nach
einer Einführung in ethische und rechtliche Rahmenbedingungen vermittelt
der 400 Seiten starke Band von Marita Haibach Voraussetzungen für
ein erfolgreiches Fundraising. Beschrieben werden Potential und Zugang
zu den verschiedenen Finanzquellen, wobei Privatpersonen das wichtigste
Segment des Spendenmarktes neben Stiftungen und Wirtschaftsunternehmen
sind. Großen Stellenwert nimmt die Einführung in die verschiedenen
Fundraising Methoden ein, die durch zahlreiche Praxisbeispiele veranschaulicht
werden. Anleitungen zur praktischen Umsetzung von Spendenbriefaktionen,
Erbschaftsmarketing und Großspendenkampagnen werden ebenso gegeben
wie Tips zu Haus- und Straßensammlungen und Mitgliederwerbungen.
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Kotler,
Ph. (1978): Marketing für Nonprofit-Organisationen. Stuttgart:
Schäffer-Poeschel.
Der
Klassiker des US-amerikanischen Nonprofit-Marketing erschien bereits
früh auch in einer deutschsprachigen Ausgabe. Marketing wird als
wirksames Management der Austauschbeziehungen mit den verschiedenen
Märkten und Interessengruppen beschrieben. Eine Organisation wird
als ein Zusammenschluß von Personen verstanden, die mit Hilfe
eines Ressourceneinsatzes bestimmte Ziele verfolgen und dazu mit ihrer
Umwelt in Austauschprozessen stehen. Die Art der Ziele ist dabei ebenso
unerheblich wie die Art des Austausches. Der Band von Philip Kotler
konzentriert sich im wesentlichen auf die Bereiche Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
als Teil des Marketing. Die Anwendungsbereiche werden durch verschiedene
Fallbeispiele gut veranschaulicht.
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Horak,
Ch. (1995): Controlling in Nonprofit-Organisationen. Erfolgsfaktoren
und
Instrumente. 2. Auflage, Wiesbaden: Dt. Universitätsverlag.
Ausgehend
von der Annahme, daß auch Nonprofit-Organisationen in zunehmendem
Maße mit ihren Ressourcen effizient umgehen müssen, analysiert
Horak in seinem Band die Erfolgsfaktoren eines zielorientierten Nonprofit-Managements.
Dem Controlling als führungsunterstützendem Konzept kommt
dabei hohe Bedeutung zu. Auch wissenschaftstheoretisch fundiert, führt
der Band in die Grundlagen, Institutionen und Instrumente des Controlling
ein und untersucht die Übertragbarkeit auf Nonprofit-Organisationen.
Der gut 400 Seiten starke, 1993 in erster Auflage und 1999 nachgedruckte
Band gehört inzwischen zu den Standardwerken im deutschsprachigen
Raum zur Führung und Steuerung gemeinnütziger Organisationen.
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Wehling,
M. (1993): Personalmanagement für unbezahlte Arbeitskräfte.
Bergisch-Gladbach: Josef Eul Verlag.
Die
1992 als Dissertation an der Universität Münster entstandene
Arbeit befaßt sich mit dem Entwurf einer Personalmanagement-Konzeption
für den Bereich des unbezahlten, unberuflichen Freizeitengagements
in Nonprofit-Organisationen. Nach einführenden theoretischen Betrachtungen
werden umsetzbare Gestaltungsmaßnahmen für Personalveränderungsmaßnahmen
(Personalrekrutierung, -entwicklung und -freisetzung) und Personalerhaltungsmaßnahmen
(Personaleingliederung, -einsatz, -führung und Kostenerstattungen)
gegeben. Aus abstrakter betriebswirtschaftlicher Sicht arbeitet sich
die Autorin an der üblichen funktionalen Gliederung personalwirtschaftlicher
Literatur ab, ohne den Besonderheiten freiwilligen Engagements und gemeinnütziger
Organisationen einen entsprechenden Stellenwert einzuräumen.
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